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Mehr Bewegung bei Bandscheibenproblemen ist gesund

Wirbelsäulenexperten appellieren anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017 für eine verbesserte Aufklärung bei Bandscheibenproblemen. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung (Faktencheck Rücken, 2016) berichten knapp fünfzig Prozent der Rückenschmerzpatienten, ihnen würde "Schonung" und "Ruhe" von behandelnden Ärzten empfohlen. Gerade bei Bandscheibenvorwölbungen ist jedoch Bewegung einer der entscheidenden Faktoren, um die Schmerzsymptome zu verringern. Die Bewegung der Rückenmuskulatur und Wirbelsäule aktiviert den Stoffwechsel in den Bandscheiben und trägt zur Erhaltung ihrer Elastizität bei.

Mehr als fünfzig Prozent der Rückenschmerzpatienten berichten in der Studie der Bertelsmann Stiftung (2016), dass der behandelnde Arzt ihren Rücken als "kaputt" und "verschlissen" bezeichnet und deswegen von Sport abgeraten habe. Diesen bedenklichen Hinweis äußern offenbar Ärzte umso häufiger, je älter der Patient oder je niedriger sein Bildungsniveau ist - so Ergebnisse der Umfrage. Hinzu kommt, dass deutlich mehr Hausärzte als Orthopäden den Betroffenen Empfehlungen zur Ruhe und Schonung aussprechen: Bei fast jedem zweiten Patienten ist dies laut der Studie der Fall.

Wirbelsäulenexperten fordern anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017 mehr Aufklärung bei Bandscheibenproblemen. In der Anatomie der Wirbelsäule wirken Bandscheiben wie Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Sie federn Stöße ab und halten das Wunderwerk Wirbelsäule flexibel. Ihr elastischer Kern und der äußere Ring werden jedoch in ruhendem Körperzustand kaum mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt. Erst Bewegung regt den Stoffwechsel der Bandscheiben an. Die Bandscheibe verhält sich ähnlich wie ein Schwamm: Unter Belastung werden Abfallstoffe ausgepresst und unter Entlastung Nährstoffe aufgesogen. Da bei erwachsenen Menschen die komplette Nährstoffversorgung der Bandscheibe nicht etwa von Blutgefäßen, sondern von diesen Strömungsvorgängen abhängig ist, ist eine regelmäßige und korrekte Ent- als auch Belastung der Bandscheibenstrukturen enorm wichtig. Je öfter der Betroffene sich bewegt, desto größer ist die Chance, dass sich die Bandscheibe regeneriert. Zudem stärkt der Patient damit seine gesamte Körpermuskulatur und sorgt für eine höhere Beweglichkeit seines Rückens. Beides trägt zur Linderung der Schmerzen bei Bandscheibenproblemen bei.

Upright-MRT Experten stellen ihr diagnostisches Know-how Wirbelsäulentherapeuten zur Verfügung

Besonders schmerzhaft sind Bandscheibenprobleme allerdings, wenn die Bandscheibe bereits auf den Nervenkanal in der Wirbelsäule drückt. Dies kann sogar Auswirkungen auf die Empfindsamkeit in den Beinen und Armen haben und zu Taubheitsgefühlen und Lähmungen führen. Tanja H. beispielsweise litt monatelang unter Beschwerden mit Ausstrahlungen auf das Gesicht und den Kopf, doch zeigten weder Röntgenbilder noch MRT-Aufnahmen im Liegen eine Ursache ihrer Schmerzen. Eine Untersuchung der Halswirbelsäule unter natürlicher Gewichtsbelastung brachte schließlich Licht ins Dunkel: Eine Bandscheibe in der Halswirbelsäule drückte auf den Nervenkanal - besonders wenn sie den Kopf etwas zurückbeugte. Die in den USA entwickelte Upright-Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht eine Untersuchung der Wirbelsäule unter natürlicher Gewichtsbelastung. Dieses innovative MRT ist so angeordnet, dass die Wirbelsäulenexperten den Rücken im Sitzen und Stehen abbilden können. So sind sehr viel realistischere Diagnosen möglich, denn in der aufrechten Haltung lasten mehr Gewicht und Druck auf den Bandscheiben als im Liegen. Die Wirbelsäulenexperten der Upright-MRT Praxen in Deutschland engagieren sich ganzjährig dafür, dass immer mehr Orthopäden und Physiotherapeuten dafür ausgebildet sind, Patienten mit Bandscheibenvorfällen und anderen Rückenleiden ganzheitlich zu beraten und zu behandeln. Zum Beispiel geben die spezialisierten Upright-MRT-Experten ihr Wissen in Seminaren der renommierten International Academie of Orthopedic Medicine (IAOM) an alle Interessierten weiter. Die innovative Diagnostik, die durch das Upright-MRT möglich ist, schafft die Voraussetzung für Experten, dem Patienten eine noch bessere und individuellere Therapie zu empfehlen. Sie basiert meist auf einem Mix aus sportlichen Aktivitäten wie Laufen, Walken, Radfahren und gezielter Rückengymnastik - sofern eine Operation vermieden werden kann. Patientin Tanja H. ließ sich überzeugen und fing an, abends mindestens zwei Kilometer zügig zu laufen. "Heute arbeite ich zum Glück wieder halbtags und kann mit meiner Familie am Wochenende eine Radtour machen," freut sich Tanja H. (44).

Mehr Informationen unter www.rueckenschmerzen-mrt.de

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